WERKLISTE (AUSWAHL)

Projektentwicklung Raum Basel

Projektentwickler: 
Pilier SA / Bernstein Bâtir AG

ARCHITEKT: 
Pilier SA

Kostenplanung: 
Fuhr Buser Partner Bauökonomie AG, Basel

Beratung: 
Smeyers AG, Münchenstein

Entwicklung: 2018


Für eine massgebende Institution durften wir in der Region Basel einen Vorschlag für die künftige Nutzung zweier Abteilungen entwerfen. Unsere Arbeit reichte von Verhandlungen mit den Nutzern und der Grundeigentümerin über den Entwurf und die Darstellung des räumlichen Konzepts bis hin zur Berechnung der Baukosten und Ermittlung der Rentabilität. Der Entwicklungsprozess ist derzeit noch im Gange.


ROCHE BAU2 + PRED CENTER, BASEL

Bauherrschaft:
F. Hoffmann-La Roche AG, Basel

ARCHITEKT:
HERZOG & DE MEURON ARCHITEKTEN, BASEL

Auftraggeber:
Drees & Sommer Schweiz AG, Basel

Realisierung: 2017-2023


In einer Arbeitsgemeinschaft mit PBK AG erarbeiten wir die Verzeichnisse für die Ausschreibung der Werkleistungen. Es geht dabei darum, die neusten Erkenntnisse der BIM-Technologien umzusetzen. Wir beschäftigen uns damit, eine möglichst hohe Kongruenz zwischen dem 3D-Modelling und den qualitativ und quantitativ beschriebenen Leistungsbeschrieben herzustellen. Es gilt, die Schnittstellen zwischen mehreren Datenbanken zu managen und eine durchgängige Logik herzustellen. Diese erleichtert die Kommunikation innerhalb des Projektteams und unterstützt sowohl das Management der Baustelle wie auch die Arbeit der Anbieter. Zusammengefasst zielen wir darauf ab, durch unseren Beitrag die Effizienz und Qualität des Gesamtprojekts zu steigern.


AREALERWEITERUNG FLORIN AG, MUTTENZ

Bauherrschaft und auftraggeber:
florin ag, muttenz

Architekt: 
Pilier SA, Basel

Realisierung: 2016-2020


die florin ag in muttenz produziert als familienbetrieb in dritter generation speiseöle und margarine aus mehrheitlich schweizer produktion. es stellen sich am standort muttenz verschiedene fragen in bezug auf produktivität und modernität der baulichen infrastruktur. 2015 durften wir die investitionsgrundlagen erarbeiten und die machbarkeit der nötigen Massnahmen untersuchen. wir sind nun beauftragt, als Generalplaner deren umsetzung zu planen und die ausführung der arbeiten zu leiten. besondere herausforderungen bilden die technische komplexität, die hohen anforderungen an die räume in bezug auf lebensmittelhygiene sowie der umstand, dass während der arbeiten die produktion sichergestellt sein muss.


SANIERUNG GARTENBAD REINACH

BAUHERRSCHAFT: 
Gemeinde reinach, BL

ARCHITEKT und generalplaner: 
Morger Partner, basel

AUFTRAGGEBER: 
morger partner, basel

REALISIERUNG: 2017 - 2018


das gartenbad reinach ist in den 1950-iger jahren in einer einzigartigen umgebung entstanden und seither baulich und technisch in die jahre gekommen. wir durften für morger partner die schlussphase der gesamtsanierung von januar bis juni 2018 leiten, nachdem der bauprozess in der alten konstellation ins stocken geraten war. es ging darum, eine technisch und architektonisch anspruchsvolle bauaufgabe innert kurzer und intensiver zeit terminlich und konstruktiv einem guten ende zuzuführen. die neue, erdverlegte badtechnik, die sanierung der becken und die darumbliegenden umgebungsarbeiten galt es gleichzeitig mit der wiederherstellung der Nutzgebäude zu koordinieren. vor allem ging es aber darum, das gesamte team aus planern, spezialisten und unternehmern auf den gesetzten eröffnungstermin einzuschwören, was auch gelang: am 16. juni 2018 wurde der badebetrieb fristgerecht aufgenommen.


SENIORENZENTRUM ROSENGARTEN, LAUFEN

bauherrschaft:
stiftung Seniorenzentrum rosengarten, laufen

auftraggeber UND ARCHITEKT:
ackermann architekt bsa sia ag, basel

realisierung: 2013-2015


die laufentaler gemeinden haben in laufen ein zentrum für senioren erstellt. damit werden sie dem wachsenden bedürfnis nach plätzen für betagte, demente und pflegebedürftige menschen gerecht. ackermann achitekten haben in einem wettbewerb ein umsichtiges und effizientes konzept für deren realisierung entwickelt. wir durften nach der realisierung des rohbaus in deren auftrag die gesamten arbeiten während der installations- und ausbauphase leiten. es galt, innert kurzer zeit ein konzept zu entwickeln, wie die eng gesetzten termine eingehalten und gleichzeitig die qualitativen ansprüche an die ausführung realisiert werden konnten. es forderte unserem team die gesamte erfahrung an menschenführung ab.


WETTBEWERB VOLTA OST, BASEL

auslober:
hochbauamt des kantons basel-stadt

architekt:
jessenvollenweider architektur, basel

Jahr: 2015


Der Kanton Basel-Stadt suchte mittels des wettbewerbs Volta Ost lösungen, wie zeitgemässer und kosteneffizienter wohnraum entstehen kann. „Die Ökonomie des Bauens liegt in den Linien des Grundrisses.“ Was der Basler Mathematiker Johann Jakob Balmer bereits um 1850 formuliert hatte, hat noch heute Gültigkeit. Die klare Achsenstruktur und die einfache Konstruktion des vorliegenden Entwurfs reihten sich in die Tradition des rationellen Basler Bauens und liessen eine kosteneffiziente Ausführung erwarten. Die Antwort auf die Suche nach einem stringent konstruierten architektonischen Entwurf liegt in der stimmigen Gesamtheit der bereits vor rund 150 Jahren formulierten und zeitgemäss angewandten Prinzipien. Sie sind in den vorliegenden Vorschlag eingeflochten. Wir waren den Architekten bei diesem Prozess Diskussionspartner.


RENNBAHNCENTER, MUTTENZ

BAUHERRSCHAFT UND AUFTRAGGEBER:
PRAXISKLINIK RENNBAHN, MUTTENZ

ARCHITEKT:
RUEDI BÜHLER, BINNINGEN

REALISIERUNG: 2012-2013


DIE LANGJÄHRIGEN RÄUME DER AUF SPORTMEDIZIN SPEZIALISIERTEN RENNBAHNKLINIK GENÜGTEN IN BEZUG AUF QUALITÄT UND KAPAZITÄT DEN BETRIEBLICHEN ANFORDERUNGEN NICHT MEHR. DESHALB ENTWICKELTE DIE BAUHERRSCHAFT GEMEINSAM MIT HRS REAL ESTATE EIN NEUBAUPROJEKT AUF EINER NAHE GELEGENEN PARZELLE IN MUTTENZ. UNSERE AUFGABE BESTAND DARIN, DIE INTERESSEN UNSERER MANDANTIN WÄHREND DER RUND ZWEIJÄHRIGEN VERHANDLUNGSPHASE MIT DER PROJEKTENTWICKLERIN ZU WAHREN UND DIE VERTRAGSGRUNDLAGEN QUALITATIV UND QUANTITATIV ZU SPEZIFIZIEREN. DAS PROJEKT WURDE NACH VERTRAGSABSCHLUSS WÄHREND WEITEREN ZWEI JAHREN REALISIERT. DER BETRIEB WURDE ANFANG 2014 AUFGENOMMEN.


BRUNNMATTSCHULHAUS, BASEL

BAUHERRSCHAFT UND AUFTRAGGEBER:
HOCHBAU- UND PLANUNGSAMT DES KANTONS BASEL-STADT

ARCHITEKT:
BRI-ARCHITEKTEN, BASEL

REALISIERUNG: 2011-2014


Das 1960 – 1965 erbaute Brunnmatt-Schulhaus gehört zu den seltenen Beispielen des sogenannten brutalistisch-plastischen Stils DER STADT BASEL. Dieser hat seine Vorbilder im Spätwerk von Le Corbusier und im englischen «New Brutalism». Das Brunnmatt-Schulhaus wurde von einem der Schweizer Hauptvertreter des Brutalismus, Walter Maria Förderer, zusammen mit Rolf Georg Otto und Hans Zwimpfer entworfen. IN EINER ARBEITSGEMEINSCHAFT MIT DEN BASLER BRI-ARCHITEKTEN DURFTEN WIR DIE GENERALPLANUNG DER GESAMTSANIERUNG BESORGEN. ES GING DARUM, EINERSEITS DEN URSPRÜNGLICHEN ARCHITEKTONISCHEN AUSDRUCK DES GEBÄUDES SORGFÄLTIG WIEDERHERZUSTELLEN. ANDERERSEITS GALT ES, GLEICHZEITIG DEN GEBÄUDEKOMPLEX BAUTECHNISCH UND BETRIEBLICH FÜR DEN ZEITGEMÄSSEN SCHULBETRIEB ZU MODERNISIEREN UND DEN BEHÖRDLICHEN AUFLAGEN ANZUPASSEN. DAS PROJEKT WURDE WÄHREND LAUFENDEM SCHULBETRIEB REALISIERT.


SCHAULAGER, MÜNCHENSTEIN

BAUHERRSCHAFT UND AUFTRAGGEBER:
LAURENZ-STIFTUNG, BASEL

ARCHITEKT:
HERZOG & DE MEURON ARCHITEKTEN, BASEL

REALISIERUNG: 2000-2003


DAS SCHAULAGER IN MÜNCHENSTEIN IST EIN AUSSGEWÖHNLICHER ORT FÜR KUNST VON INTERNATIONER BEDEUTUNG. UNSER MANDAT BESTAND DARIN, DEN BAU ZU REALISIEREN. ES GALT, DIE SUCHE DER BAUHERRSCHAFT UND DER ARCHITEKTEN NACH EINEM NEUEN GEBÄUDETYPUS, DAS AUSSTELLUNG UND LAGER VERBINDEN SOLLTE, IM DIALOG IN EIN BAUREIFES PROJEKT ZU ÜBERSETZEN UND DIE AUSFÜHRUNG DES PROJEKTES ZU LEITEN. BESONDERS HERAUSFORDERND WAR ES DABEI, JEDERZEIT DEN ÜBERBLICK ÜBER DIE TERMIN-, KOSTEN- UND QUALITÄTSENTWICKLUNG ZU WAHREN. SIE BILDETEN ORIENTIERUNG UND DIE GRUNDLAGE FÜR DIE INVESTITIONSENTSCHEIDUNGEN WÄHREND DER LAUFENDEN PLANUNGS- UND BAUPROZESSE.


SPITALAPOTHEKE, BASEL

BAUHERRSCHAFT UND AUFTRAGGEBER:
HOCHBAU- UND PLANUNGSAMT DES KANTONS BASEL-STADT

ARCHITEKT:
HERZOG & DE MEURON ARCHITEKTEN, BASEL

REALISIERUNG: 1997-1999


Die Aufgabe bestand darin, einen Neubau für die Kantons- und Spitalapotheke zu erstellen, als Folge der Auslagerung des Institutes für Spitalpharmazie aus dem Klinikum1. Benötigt wurden neue Räume für Labore, Pharma-Produktion, Büros und Produkte-Lager. DIE GEOMETRIE DES VOLUMENS KAM AUGFRUND DER BESTEHENDEN UNTERGESCHOSSE AUS DEN 1960-IGER JAHREN SOWIE DER HOFSITUATION AN DER GEBÄUDERÜCKSEITE ZUSTANDE. UNSER BEITRAG WAR DIE LEITUNG DER AUSFÜHRUNG. ES GALT IM WESENTLICHEN, DIE STATIK KONSTRUKTIV MIT DEN BESTEHENDEN STRUKTUREN ZU VERBINDEN, DEN HOHEN ANFORDERUNGEN AN DIE INNENRÄUME IN BEZUG AUF ANLAGEBAU, INSTALLTIONEN UND REINHEIT GERECHT ZU WERDEN SOWIE DIE PRÄZISE FORMULIERTE ARCHITEKTUR DER GEBÄUDEHÜLLE ZU REALISIEREN.


ROCHE BAU92, BASEL

BAUHERRSCHAFT UND AUFTRAGGEBER:
F. HOFFMANN-LA ROCHE AG, BASEL

ARCHITEKT:
HERZOG & DE MEURON ARCHITEKTEN, BASEL

REALISIERUNG: 1997-2000


ALS GENERALPLANER DURFTEN WIR GEMEINSAM MIT DEN ARCHITEKTEN HERZOG & DE MEURON DEREN ERSTES GEBÄUDE AUF DEM AREAL DER F. HOFFMANN-LA ROCHE AG ENTWICKELN. DABEI KAM DIE DAMALS INNOVATIVE „LABORVISION“ ERSTMALS IN DER INDUSTRIE ZUR ANWENDUNG, WELCHE WIR ANHAND DES PROJEKTS 3. AUSBAUETAPPE DER ETH HÖNGGERBERG MITENTWICKELT HATTEN. DIESE HALF, DIE ERSTELLUNGS-, BETRIEBS- UND UNTERHALTSKOSTEN EINES LABORGEBÄUDES WESENTLICH ZU SENKEN. ARCHITEKTONISCH WURDE DER GRUNDSTEIN FÜR EINE NEUE IDENTITÄT DES AREALS GELEGT, WELCHE BIS HEUTE ANDAUERT.


TINGUELY MUSEUM, BASEL

BAUHERRSCHAFT UND AUFTRAGGEBER:
F. HOFFMANN-LA ROCHE AG, BASEL

ARCHITEKT:
MARIO BOTTA, LUGANO

REALISIERUNG: 1994-1996


ZU IHREM 100-JÄHRIGEN BESTEHEN SCHENKTE DIE F. HOFFMANN-LA ROCHE AG DER STADT BASEL DAS MUSEUM TINGUELY IM BASLER SOLITUDEPARK. ES SOLL DEN KUNSTWERKEN EINES DER BEDEUTENDSTEN SCHWEIZER KÜNSTLER JEAN TINGUELY (1925-1991) DAUERHAFTEN RAUM GEBEN. DER TESSINER ARCHITEKT MARIO BOTTA ENTWARF DAS GEBÄUDE, WIR DURFTEN DIE ARCHITEKTUR BAULEITEND REALISIEREN. EINERSEITS FORDERTEN UNS DIE HOHEN ANSPRÜCHE AN DIE BAULICHE QUALITÄT, DIE TECHNISCHE KOMPLEXITÄT DES BAUGRUNDES SOWIE DIE ENGEN TERMINLICHEN VORGABEN, DIE AUFGRUND DES ANSTEHENDEN JUBILÄUMS DER AUFTRAGGEBERIN DRINGLICH EINGEHALTEN WERDEN MUSSTEN. BESONDERS BEREICHERND WAR DABEI DER DIALOG ÜBER SPRACHLICHE UND KULTURELLE GRENZEN HINWEG.